Im Haus allein, das muss nicht sein!

Infoveranstaltung für Hausbesitzer

Wohnraum wird dringend gesucht und das ganz besonders von neuen Nachbarn, die sich bei uns integrieren möchten. Viele Hausbesitzer hätten Raum und Interesse, wissen aber nicht welches Prozedere dahinter steht bzw. an wen man sich wenden kann und wer unterstützt.

All diese Informationen gibt Ihnen Veronika Mampel bei der Informationsveranstaltung und beantwortet Ihre Fragen. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen!

28. September 2017, 18.00 Uhr

Info + Kontakt: Veronika Mampel
E-Mail: v.mampel@sz-s.de, Telefon 0172 2 34 46 44

in der Geschäftsstelle Stadtteilzentrum Steglitz e.V.
Lankwitzer Straße 13 – 17, Haus G, Tor 3, 12209 Berlin
http://www.stadtteilzentrum-steglitz.de


Ehrenamtliche Unterstützung für Kinderbetreuung gesucht

Für die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm suchen wir ehrenamtliche Helfer im Bereich der Kinderbetreuung täglich zwischen 13.00 – 16.00 Uhr.

Haben Sie Zeit und Lust zu dieser erfüllenden Aufgabe, melden Sie sich bitte bei:

Veronika Mampel

Arbeitsbereichsleiterin
Nachbarschafts- + generationsübergreifende Arbeit,
Integrationsbüro Steglitz, Konfliktlotsenpool Berlin,
Koordination der Flüchtlingsarbeit + ehrenamtliches Engagement

Telefon: 0173 23 44 644
E-Mail: v.mampel@sz-s.de


6. Interkulturelles Fest in Steglitz-Zehlendorf

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf veranstaltet auch in 2017 wieder ein Interkulturelles Fest, dieses Jahr unter dem Motto:

„Miteinander in Vielfalt“

Eröffnet wird das Fest am 30. Juni 2017 durch die Bezirksstadträtin Carolina Böhm. Zur Einladung sagt sie: „Das Interkulturelle Fest auf dem Hermann-Ehlers-Platz ist zu einer schönen Tradition geworden: Die Vielfalt im Bezirk zeigt sich in dem bunten und internationalen Programm, für alle ist etwas dabei: Die Flamencotanzgruppe „Laura La Risa y Compania“, der Gospelchor der International Baptist Church Berlin, die internationale „Batik Band“ und viele Überraschungen mehr. Ich danke dem Büro der Integrationsbeauftragten für die Vorbereitung und Koordination.“

Darüber hinaus stellt ein Marktplatz der Kulturen die Arbeit und Angebote unterschiedlicher Organisationen im Bereich Integration vor. Natürlich sorgen internationale Gastronomieangebote mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern für das leibliche Wohl.

Kommen Sie vorbei und tauchen Sie ein in das bunte kulturelle Leben in unserem Bezirk!

Datum: Freitag, der 30. Juni 2017
Uhrzeit: 15.00 – 19.00 Uhr
Ort: Hermann-Ehlers-Platz (S- und U-Bahn Rathaus Steglitz)

Veranstalter:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Büro der Integrationsbeauftragten


Spendenaufruf für gebrauchte Laptops

Das Integrationsbüro des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. benötigt gebrauchte, internetfähige Laptops, um diese geflüchteten Frauen mit kleinen Kindern zur Verfügung zu stellen.

Da das Angebot an Deutschkursen mit Kleinkindbetreuung in Berlin limitiert ist, möchten wir Frauen die Möglichkeit geben, die deutsche Sprache mit Hilfe von Online Kursen zu erlernen.

Wenn Sie einen gut funktionierenden und internetfähigen Laptop abzugeben haben oder uns für dieses Projekt eine kleine Geldspende zukommen lassen möchten, melden Sie sich bitte unter helfen@sz-s.de.

Herzliche Grüße

Ihr #steglitzhilft-Team


Die unbegleiteten Begleiteten

unbegleitet_foto-pixabayÜber die Rolle von Eltern im Kontext von unbegleiteten, geflüchteten Minderjährigen

Unabhängig davon wie die persönliche Einstellung zu den eigenen Eltern auch sein mag, wird wohl kaum jemand anzweifeln, dass Eltern die Entwicklung eines Kindes maßgeblich und auch die eines Jugendlichen und letztlich die eines erwachsenen Menschen prägen und beeinflussen.

Besonders schmerzlich wird einem die Bedeutung von Eltern bewusst, wenn man mit jenen Menschen zusammenarbeitet, die kaum oder gar keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern haben und bei denen eine Zusammenführung aufgrund der aktuellen politischen Situation in Deutschland und ihrem Heimatland nur schwer oder wohl nie möglich sein wird. Unabhängig davon ob ein Mensch nun 16, 29 oder 42 Jahre alt ist, bleiben Eltern letztlich immer Eltern, eine Rolle mit einer solchen Tragweite im Leben eines Menschen, dass diese nur sehr selten von anderen Menschen übernommen werden kann. (Anmerk.:  Meine Erfahrungen im folgenden Text beziehen sich ausschließlich auf die Arbeit mit geflüchteten Jungen bzw. jungen Männern, da wir in unserer Einrichtung keinerlei Mädchen oder Frauen betreuen und ich mich in diesem Artikel ausschließlich auf meine eigenen Erfahrungen aus meiner täglichen Arbeit stützen möchte.)

Ich werde oft gefragt: „Sind die wirklich den ganzen weiten Weg alleine gekommen? Ohne ihre Eltern?“  Ja und nein.

Den vollständigen Bericht lesen Sie auf www.stadtteilzentrum-steglitz.de


Koffer, Taschen, Umzugskarton – dringende Bitte!

kofferAm kommenden Dienstag, den 7. Februar 2017, wird die Kiriat-Bialik-Sporthalle freigezogen. Die BewohnerInnen können in eigene Unterkünfte umziehen und das Hallenleben ist vorbei.

Dafür benötigen wir dringend und kurzfristig Taschen, Koffer und Umzugskartons.

Wir freuen uns über alle Spenden, die direkt in der Halle abgegeben werden können:

Kiriat-Bialik-Sporthalle
Wedellstraße 57, 12249 Berlin

Ebenso freuen wir uns sehr, wenn Sie unsere Bitte an Freunde und Nachbarn weitersagen können.

Herzlichen Dank und Grüße

vom gesamten Team von #steglitzhilft und dem Stadtteilzentrum Steglitz e.V.


Stille Post, die funktionierte …

e529187d-7f7e-4b2a-a314-90d3266bd78f„Stille Post“ ist bei uns ein Kinderspiel: Die Teilnehmer des Spiels stellen sich in eine Reihe hintereinander auf, flüstern dem Vordermann eine Botschaft ins Ohr, die dieser wiederum an seinen Vordermann weitergibt. Der letzte Teilnehmer der Reihe spricht laut aus, was bei ihm angekommen ist und das hat selten etwas mit der ursprünglichen Nachricht gemeinsam. Was bei uns ein Spiel und als zuverlässige Nachrichtenübermittlung ungeeignet ist, zeigt sich hingegen in anderen Kulturen als zuverlässigen Weg Menschen mit einer Botschaft zu erreichen. Das machten sich Gülbahar Karatoprak und Mahin Deghani zunutze: Sie übermittelten eine Einladung ins KiJuNa in mündlicher Form, was mit 33 Zusagen gedankt wurde.

Gülbahar Karatoprak und Mahin Deghani arbeiten beide in der Notunterkunft Kiriat-Bialik-Sporthalle. Was im November 2015 mit 200 BewohnerInnen begann, wird in der kommenden Woche mit weniger als 50 BewohnerInnen beendet. Die Sporthalle wird freigezogen und ihrer normalen Bestimmung zurückgegeben. Die BewohnerInnen dürfen in neue Unterkünfte einziehen, die eine erhebliche Steigerung ihrer Lebensqualität bedeuten. Gülbahar Karatoprak und Mahin Deghani waren hier lange tätig, die eine als ehrenamtliche Helferin, die andere als Sozialarbeiterin. Doch die Zeit in der Halle prägt: den Träger der Unterkunft, die MitarbeiterInnen, die Menschen in der Halle. Deshalb sollte ein gemeinsamer Nachmittag im KiJuNa – Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum, den BewohnerInnen noch einmal ermöglichen die gewachsene Gemeinschaft zu erleben. Auf diese Weise erreichte die BewohnerInnen die mündliche Einladung zum gemeinsamen Kochen, Essen und zu Tanz und Musik, zu Gesprächen und Abwechslung.

Gülbahar Karatoprak und Mahin Deghani kamen gegen 15.00 Uhr mit den ersten BewohnerInnen und nahmen sofort die Küche der Einrichtung in Beschlag. Es wurde gemeinsam geschnippelt, gekocht, Tische gedeckt und dekoriert. Nach und nach kamen weitere BewohnerInnen, so dass später tatsächlich 30 Gäste im Haus waren. Jeder half auf seine Weise und was ganz besonders schön war: In der Küche kochten Afghanen, Syrer, Iraner und Iraker zusammen, sowohl Frauen als auch Männer. Es lief sehr harmonisch ab und schon während des Kochens wurde bereits abgewaschen und gewischt. Die Musikabsprache zwischen den BewohnerInnen funktionierte wunderbar und so hörte man abwechselnd arabische und afghanische Musik. Die Kinder durften im Kinder- und Jugendbereich des KiJuNas spielen, so waren auch sie beschäftigt und glücklich. Nach dem Essen der unterschiedlichsten Gerichte wurde geplauscht, gelacht und getanzt. Auch hier sah man auf der Tanzfläche einen Mix der Geschlechter und Nationalitäten. An der anschließenden Putzaktion haben sich sehr viele Bewohner beteiligt und gegen 21.00 Uhr gingen alle geschafft aber glücklich nach Hause.

Begleitet, vorbereitet und organisiert wurde der Nachmittag von Veronika Mampel und Martina Sawaneh. Veronika Mampel leitet das Integrationsbüro Steglitz, dessen Mitarbeiterin Martina Sawaneh ist. Martina Sawaneh sieht an diesem Nachmittag die Erfahrungen bestätigt, die sie mit ihrer Kollegin Sabine Schwingeler jeden Tag in der Arbeit des Integrationsbüros macht. Einheimische Menschen möchten einen Flyer, schriftliches Informationsmaterial. Die Menschen, die im Integrationsbüro Unterstützung suchen, kommen, weil sie beide Frauen persönlich oder auf der Jobbörse kennengelernt haben. Ein anderer Weg ist die Empfehlung eines Freundes, der schon positive Erfahrung mit dem Büro gemacht hat. Die Menschen an dem Nachmittag im KuJuNa kamen auf mündliche Empfehlung der MitarbeiterInnen. Vielleicht könnten auch wir Einheimische ein wenig durch die Integration fremder Menschen lernen: Der persönliche Weg zwischen alten und neuen Nachbarn gestaltet sich meist sehr positiv für beide Seiten. Die Menschen aus der Halle werden, wenn sie ihre neuen Unterkünfte bezogen haben, diese positiven Erfahrungen aus Steglitz mitnehmen und sicherlich dem ein oder anderen, wiederum ihre persönliche Empfehlung mitgeben.

Anna Schmidt

Veronika Mampel
Leitung des Integrationsbüros
E-Mail: integrationsbuero@sz-s.de

Nachbarschafts- + generationsübergreifende
Arbeit, Koordination Flüchtlingsarbeit + Ehrenamt
E-Mail v.mampel@sz-s.de, Telefon 0173 2 34 46 44
Termine nach Vereinbarung

Kontakt & Terminvereinbarung:

Sabine Schwingeler, Telefon 0172 7 93 36 10
Martina Sawaneh, Telefon 0172 7 93 36 70

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch, Freitag, 10.00 – 16.00 Uhr
Dienstag + Donnerstag, 10.00 – 18.00 Uhr

Integrationsbüro Steglitz
Lankwitzer Straße 13 – 17, Haus G, Tor 3,
12209 Berlin