Über anna_schmidt_berlin

Beruflich bin ich nach vielen Umzügen und Abenteuern in Werbeagenturen (Grafik) beim Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in Berlin gelandet. Ich betreue die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und kümmere mich um die Online- und Printmedien. Privat bin ich glücklich verheiratet, Mutter zweier Töchter, Hüterin von Hund Eddi, einem recht eigenwilligem Golden Retriever. Mein Blog annaschmidt-berlin.com ist rein privater Natur, wenn auch Beiträge und Artikel aus meiner Arbeit beinhaltet sind. Alle Beiträge im Blog spiegeln meine persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Ansichten wieder. Kommunikation und Austausch macht mir sehr viel Spaß und ich freue mich über wertschätzende, durchaus kritische und/oder andere Meinungen.

(K)ein ganz normaler Alltag in der Vermittlung von Arbeit und Ausbildung


Die Kontaktstelle Integrationsbüro Steglitz berät seit 2019 mit dem neuen Schwerpunkt Arbeit und Ausbildung. Dabei steht das Erstellen der Bewerbungsunterlagen für KlientInnen im Mittelpunkt. Im Leben der vielen Flüchtlinge, die zu mir in die Beratung kommen, gibt es allerdings immer komplexe Herausforderungen. So gehört zur Arbeitsaufnahme immer die Arbeitserlaubnis in Abhängigkeit vom Aufenthaltsstatus, ebenso wie Deutschkenntnisse, der Bildungshintergrund oder auch Familienverhältnisse. Auch die Wohnungssuche ist ein Topthema. Wie all diese Dinge zusammenspielen, möchte ich mit einem kleinen Ausschnitt aus meiner Arbeit mit euch teilen.

I. ist ausgebildeter Kinderkrankenpfleger. Als ich ihn zum ersten Mal in der Gemeinschaftsunterkunft, wo er untergebracht ist, traf, sprach er kaum Deutsch. Er war noch nicht lange in Deutschland. Da er aus einer ehemals französischen Kolonie kam, sprach er aber Französisch. Nun ist mein Schulfranzösisch zwar etwas eingerostet, aber ich verstehe noch viel. So verlief unser Gespräch also auf Deutsch und Französisch. Ich sprach Deutsch, er Französisch und wir waren in der Lage einen Lebenslauf für ihn zu erstellen.

Relativ schnell fanden wir ein tolles Angebot eines Klinikums: ein Praktikum inklusive Deutschkurs. Durch die sechs Monate gezielten Spracherwerb und die Anpassung seiner Kenntnisse für die Arbeit in einem deutschen Krankenhaus im Rahmen des Praktikums, erhält er am Ende die offizielle Anerkennung seines Berufsabschlusses in Deutschland. Somit kann er im Anschluss direkt als Krankenpfleger in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen werden. Ein tolles Programm, welches die Qualifikationen der MigrantInnen schätzt und nutzt. So gewinnt jeder.

Der Vertrag zwischen I. und dem Klinikum war geschlossen und es fehlte nur noch die Zustimmung der Ausländerbehörde (heute heißt diese Behörde Landesamt für Einwanderung). In I.s Ausweis war kein Arbeitsverbot vermerkt und eine sehr nette Frau aus der Personalabteilung des Klinikums begleitete ihn persönlich, um die Arbeitserlaubnis einzuholen. Optimale Voraussetzungen – eigentlich.
Vor Ort wandte sich die Sachbearbeiterin, die ihnen zugewiesen wurde, dem Arbeitgeber zu und vermerkte: „Sie wissen aber schon, dass der Herr jederzeit abgeschoben werden kann?!“ Der Arbeitgeber, verunsichert durch diesen Kommentar, trat direkt von dem Vertragsangebot zurück. I. war verständlicherweise bestürzt, wie wir alle, die ihm bis hierher geholfen haben. Was ist schief gelaufen?

Nach Terminen bei Asylberatungsstellen stellte sich heraus, dass I. im sogenannten Dublin-Verfahren steckte. Das heißt, er war vor Deutschland zuerst in Frankreich (also einem anderen europäischen Land) und es wurde deshalb geprüft, ob sein Asylgesuch in Frankreich und nicht in Deutschland bearbeitet werden muss. Bei positivem Bescheid müsste er nach Frankreich zurückkehren. Dort, erzählte er mir, wurde er am Flughafen von der Polizei wie ein Krimineller gefesselt und er wollte auf gar keinen Fall nach Frankreich zurück. Wir fanden auch heraus, dass seine Anwältin bereits Widerspruch gegen die Dublin-Überstellung eingelegt hatte, weil die Frist für die Überstellung abgelaufen war. Das heißt es bestand keine akute Gefahr der Abschiebung, vor allem nicht, bevor über den Fall noch nicht entschieden wurde. Dies zeigt auch, wie wichtig die unabhängigen Asylberatungsstellen (die in mehreren Sprachen beraten) in Berlin sind, denn oftmals wissen Geflüchtete gar nicht genau über ihren Aufenthaltsstatus Bescheid.

Mit diesen neuen Erkenntnissen traten wir erneut an den Arbeitgeber heran, um I. doch noch in das Programm vermitteln zu können. Es waren allerdings ein paar Wochen vergangen und das Praktikumsangebot des Klinikums gab es mittlerweile nicht mehr. Die Finanzierung für das Programm war ausgelaufen und wurde nicht neu bewilligt. Wieder eine Enttäuschung. Wir fingen von vorne an Bewerbungen an Krankenhäuser zu schreiben. I.s geringe Deutschkenntnisse erwiesen sich aber als zu große Hürde. Ein zäher Prozess und I. war sichtlich depressiv gestimmt.

Dann endlich eine gute Nachricht seiner Anwältin! I.s Asylantrag kann in Deutschland gestellt werden, es wird keine Überstellung an Frankreich geben. Ein kurzes Aufatmen…wirklich nur kurz. Jetzt ging es um die Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) – ein Tag auf den sich Flüchtlinge sehr gut vorbereiten müssen. Zum Glück gibt es auch hier wieder Hilfestellung von den Asylberatungsstellen, z.B. der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Am Tag des (mehrstündigen) Interviews beim BAMF wurde I. von einer Französischlehrerin, die freiwillig tätig ist, begleitet – zum Glück! Der Übersetzer des BAMF übersetzte nicht nur lücken- sondern auch fehlerhaft.

Diese vielen Anstrengungen waren psychisch belastend für I., aber auch für uns alle. I. verlor zunehmend die Hoffnung. Er wollte schnell Arbeit finden, um seinen Sohn zurück in der Heimat zu unterstützen. Das Schulgeld fehlte.

Heute blicke ich noch immer traurig auf die Situation zurück, auch wenn I. vor drei Monaten endlich seine Arbeitsstelle in dem Klinikum antreten konnte, ein Zimmer bei einer netten Familie bewohnt und auch rechtlich besser vertreten ist. Eine Erfolgsgeschichte?

Die Hürden, die Neuankömmlinge in Deutschland überwinden müssen, sind immer noch zu hoch, um wirklich von gelungener Integrationspolitik zu sprechen. Es fehlt viel zu oft an Empathie und Verständnis dafür, wie schwer es ist die deutsche Sprache zu lernen und sich in unserem Bürokratiedschungel zurecht zu finden. Es müsste in deutschen Behörden für jeden Pflicht werden mindestens eine weitere Sprache zu sprechen oder zu lernen, damit man eine Vorstellung davon bekommt, dass das nicht über Nacht passieren kann. Auch an aktuellen Debatten um Rassismusuntersuchungen bei der deutschen Polizei merkt man, wie sehr hier die Bereitschaft zu Veränderungen fehlt.

Zeitgleich werden weitere Fachkräfte über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz akquiriert, anstatt die Arbeitskraft der Menschen, die bereits hier sind, zu nutzen. Meine Klienten sind größtenteils in systemrelevanten Berufen tätig (z.B. Kranken- und Altenpflege, Baustellen, Reinigung). Dennoch müssen sie eine ungewisse Bleibeperspektive hinnehmen.

Die Umbenennung der Ausländerbehörde in Landesamt für Einwanderung ist vielleicht ein erster Schritt zur Besserung. Diesen Worten müssen jetzt Taten folgen. Wir müssen diese Herausforderung gemeinsam angehen, mehr Raum für Begegnungen und Austausch schaffen und die vielen Potentiale nutzen. Viele der Ratsuchenden beklagen sich über fehlende soziale Kontakte, weshalb ihre Deutschkenntnisse sich nicht großartig verbessern. Wir sind alle dafür verantwortlich, neu Ankommenden unsere beste Seite zu zeigen. Wir können auf unsere Werte wie Gleichberechtigung und Demokratie hinweisen, aber wir müssen in ihrer Umsetzung auch selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

Christiane Butler
Kontaktstelle Integrationsbüro Steglitz

Willkommen in Berlin! Infos zu Kita + Schule.

In Berlin erhalten Flüchtlinge die Unterstützung der Stadt, damit Sie sich schnell zurechtfinden und integrieren können. Flüchtlingskinder erhalten die Möglichkeit Kitas zu besuchen, um sich für die Schullaufbahn vorzubereiten. Diesbezüglich finden ihre Eltern auf der Seite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie nützliche Unterlagen mit wichtigen Informationen zum Bildungspaket für Kita-Kinder auf Deutsch und Arabisch sowie ein Informationsblatt für Flüchtlinge mit kleinen Kindern auf Deutsch und Englisch.

Flüchtlingskinder im Alter von mindestens 6 Jahren sind schulpflichtig und sollten zeitnah einen Schulplatz erhalten. Welche Schritte dafür notwendig sind und was es zu beachten gibt, dazu finden Sie ebenfalls wichtige Informationen im Merkblatt für Eltern zum Bildungspaket auf Deutsch und Arabisch sowie im Informationsblatt Informationen für Flüchtlinge mit Schulkindern in deutscher und englischer Sprache.

Diese und viele andere wichtige Informationen finden sie auf:
www.berlin.de/sen/bjf/fluechtlinge/

#wirmüssenmalreden: Ein Gespräch zu Seenotrettung …

… und ein paar Dingen mehr!

Ein Gespräch zur Seenotrettung, Engagement und der aktuellen politischen Situation Geflüchteter in Deutschland. Zusammen mit Christian Lüder, Thomas Mampel und Kristoffer Baumann.

Gut 45 Minuten geballte Informationen. Auch, wenn man noch viel mehr hätte sagen können und manches noch präziser, gibt es einen guten Einblick in die aktuelle Politik, einige Lösungsvorschläge und ein paar intensive Gedanken auch zur aktuellen politischen Lage bezogen auf Flüchtlinge in Deutschland, neue Gesetze und eine Verschiebung von Diskursen und Wahrnehmung.

Zu einigen Teilen der Diskussion gibt es hier auf der Seite auch ausführlichere weiterführende Beiträge aus der letzten Zeit:

Seenotrettung und Sea-Watch:

 

Zur Asyl- und Flüchtlingspolitik:

Erkennbar findet politisch eine mediale Vorbereitung statt, um dann als Folge oder angebliche „Heilung“ umfangreiche Gesetzespakete durchbringen zu können.

Aber hört bitte mal rein. Kritik und Anregungen wie immer gerne!

https://wir-muessen-mal-reden.podigee.io/4-folge

Christian Lüder
Netzwerk Berlin-hilft
info[at]berlin-hilft.com

 

Malsachen + leichtes Spielzeug für die Kinder der GU Leonorenstraße

Viele verschiedene bunte Farbstifte vor weißem Hintergrund

Seit einigen Wochen leben Familien mit Kindern in der Gemeinschaftsunterkunft Leonorenstraße. Unsere Kollegin Jennifer betreut die Kinder in der Freizeit und bietet ihnen verschiedene Beschäftigungsangebote an. Dafür haben wir viel Unterstützung in Form von Spielzeugspenden bekommen, für die wir sehr dankbar sind.

Im Rahmen der Arbeit mit den Kindern hat sich besonders eines gezeigt: Diese Kinder spielen etwas anders. Zum einen sind sprachliche Hürden zu meistern, denn die Kinder sind auf sehr unterschiedlichen sprachlichem Niveau. Zum anderen kennen sie Spiele, in der Form mit denen einheimische Kinder aufwachsen, meist nicht. Für diese Kinder ist es vorerst wichtig, erst einmal das Spielen selber zu lernen, so schwierig sich das auch für uns anhören mag. Hier gilt es Gemeinschaft zu schaffen, leichte Regeln zu erklären und die Ernsthaftigkeit des Tuns auf ein spielerisches Niveau zu senken. Spaß und Lachen zu entwickeln, Entspannung in der gemeinsamen Sache finden. Spiele mit komplizierten Regeln helfen in dieser Arbeit nicht weiter. Monopoli, Cluedo oder Risiko sind zu kompliziert. Vorlesen mit Kindern auf verschiedenen Sprachebenen und unterschiedlichen Bewegungsdrang ist nicht möglich.

Jennifer hat eine kleine Bitte für ihre Arbeit: Was gut geht sind Spielsachen für die Sandkiste, nicht zu kleine Bälle und Malsachen. Wir würden uns sehr über folgende Spenden freuen:

Buntstifte
Wachsmalstifte
Filzstift
Bleistifte
Papier
Ausmalbücher
Bälle
Softtennis
Kleine Schaufeln
Eimerchen
Sandformen
Vier gewinnt
Mau Mau-Karten
Uno-Karten

Wir bitten um Verständnis, dass wir außer diesen Sachen keine weiteren Spenden annehmen können. Wir haben im Lager der Gemeinschaftsunterkunft nur begrenzt Platz. Diese einfachen Sachen würden Jennifer aber in ihrer Arbeit ungemein unterstützen.

Kontakt, wenn Sie Spenden abgeben möchten: Hassan Sadik, E-Mail sadik[at]sz-s.de oder Jennifer Williams, E-Mail williams[at]sz-s.de , Telefon: 030 81 48 56 34.

Herzlichen Dank!

 

Arabischunterricht für Kinder

Sehr geehrte Freunde des KiJuNa,

nach den Sommerferien haben sprachinteressierte Kinder wieder die Möglichkeit am Arabischunterricht teilzunehmen.

Bei Fragen und Anregungen scheuen sie sich nicht Frau Shereen zu kontaktieren.
Der Unterricht findet im neuen Schuljahr jeden Sonntag um 11.00 Uhr statt.

Herzliche Grüße,
euer KiJuNa-Team

Den Flyer Arabischunterricht als Pdf können Sie hier herunterladen.

KiJuNa – Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum
In Kooperation mit dem Jugendamt Steglitz-Zehlendorf
Scheelestraße 145, 12209 Berlin

Ein erster Eindruck – GU Leonorenstraße

Seit dem 1. April wird die Gemeinschaftsunterkunft in der Leonorenstraße in Lankwitz vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V. betrieben. Drei Häuserblöcke mit insgesamt 449 Plätzen und ein Verwaltungsgebäude gibt es auf dem weitläufigen Gelände. Ein kleiner Spielplatz, eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb und schöne Tischgruppen aus Holz, wo die Bewohner draußen sitzen können, laden ein zum Spielen oder Austausch.

Das erste Event, ein Tag der offenen Tür, gab es schon am 4. April. Hier waren alle eingeladen, die sich für das Projekt interessieren – Politiker, Nachbarn, Institutionen und Einrichtungen aus dem Bezirk. Bis Ende Mai erwarteten wir eine Vielzahl von Bewohnern. Auch jetzt kommen noch viele neue Bewohner an. Dann kann der genaue Bedarf an Unterstützungsmaßnahmen ermittelt werden.

Eines ist jetzt schon klar: Benötigt werden mehr Sprachmittler als uns bisher zur Verfügung stehen. Die Begleitung zu Ärzten, Behörden und sonstigen Terminen wird weiterhin eine wichtige Unterstützungsmaßnahme für unsere Bewohner*innen sein. Dennoch muss man sagen, dass schon viele Gänge alleine bewältigt werden.

Einige Projekte und Aktivitäten sind angedacht und sollen innerhalb der Einrichtung stattfinden. Hierzu gehört eine Fahrradwerkstatt, die nicht nur für die Bewohner*innen gedacht ist. Auch die Nachbarschaft soll hier ihre Räder unter Anleitung reparieren können. Die Räume und das Werkzeug werden zur Verfügung gestellt und Bewohner*innen werden geschult, um zu unterstützen.

Das zweite Projekt wird eine Garten- und Gemüse-AG sein. Hier sollen Hochbeete in Zusammenarbeit mir den Bewohner*innen entstehen und Gemüse selbst angepflanzt und für den Eigenbedarf geerntet werden.

Hausaufgabenbetreuung wird ebenfalls stattfinden.

Damit eine Integration gut gelingen kann, bedarf es Gelegenheiten Deutsch zu sprechen und Kontakte zu Nachbarn zu knüpfen. Dazu brauchen wir Menschen, die geflüchtete Familien oder Einzelpersonen einfach mal mitnehmen zu Veranstaltungen, zum Fußballspielen auf der Wiese, ins Schwimmbad oder Museum.

Bei Fragen und/oder Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Martina Riester
Ehrenamtskoordinatorin
E-Mail: m.riester[at]sz-s.de
Telefon Mobil: 0157 58 25 65 83

 

 

 

#steglitzhilft … Update und aktueller Stand

„Die Aktivitäten des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. umfassen insbesondere die Förderung der Kinder- und Jugendhilfe, der Nachbarschaftshilfe und Stadtteilarbeit, der generationsübergreifenden Begegnung und der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sind tätig für alle Menschen und Organisationen vornehmlich in Berlin Steglitz-Zehlendorf, die unsere Unterstützung oder Mitarbeit wünschen, sowie jene, die persönliche oder soziale Interessen und Bedürfnisse erkennen lassen.“ Diese Sätze aus dem Leitbild des Stadtteilzentrums zeigen unser Selbstverständnis alle Menschen im Bezirk in unsere Arbeit und Angebote einzubeziehen, gleich welcher Herkunft, Religion, Hautfarbe oder anderer Unterscheidungsmerkmalen. Nach der großen Fluchtwelle 2014/2015 kam für uns die Flüchtlingsarbeit hinzu, die sich über die Jahre in die Integrationsarbeit gewandelt hat, und heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Wir möchten hier einen Überblick über alle Aktivitäten geben, zu denen wir Einheimische und zugezogene Menschen gleichermaßen einladen. Im Täglichen zeigt sich für uns wie bereichernd das Miteinander sein kann. Mehrere Menschen, die 2014 zu uns kamen, gehören heute zu unseren KollegInnen. Und auch aus den Gruppen, Kursen und vielen Veranstaltungen sind Menschen mit Migrationshintergrund nicht mehr wegzudenken sowie eine Bereicherung für uns persönlich.

Erzählen Sie anderen von unseren Angeboten. Machen Sie selber mit. Unsere Türen stehen offen. Wir freuen uns, dass die Integrationsarbeit Bestandteil und Selbstverständlichkeit geworden ist.

Kieztreffpunkt, Celsiusstraße 60, 12207 Berlin:

Die Nachbarschaftseinrichtung Kieztreff liegt in Lichterfelde-Süd und ist für alle Anwohner ein Ort der Begegnung und Kommunikation. Die Besucher sind ein Abbild der Bevölkerung im Kiez und somit ist es ein multi-kultureller Ort geworden. Hier fühlen sich die türkischen, arabischen, baltischen und natürlich auch die deutschen Anwohner herzlich willkommen.

Im Kieztreff gibt es dienstags von 14.00 – 16.00 Uhr ein Sprachcafé. Dort finden sich Ehrenamtliche zusammen, die gemeinsam mit Geflüchteten die deutsche Sprache lernen. Im lockeren Gespräch und entspannter Atmosphäre lernen Geflüchtete und Einheimische bekommen einen Einblick in fremde Kulturen.

Montags und donnerstags gibt es von 15.00-17.00 Uhr eine allgemeine Beratung, auf Anfrage auch zu anderen Terminen. Martina Sawaneh, Projektleiterin im Kieztreff, gehe auf die speziellen Fragestellungen der Ratsuchenden ein.

Mo., Di., Do., und Fr. von 10.00-13.00 Uhr bieten wir im Kieztreff ein geselliges, gemeinsames Frühstück für alle Besucher an. Von 13.00 -17.00 Uhr ist bei uns Kaffee und Kuchenzeit für jeden der Lust und Zeit hat.

Mittwochs von 9.30-11.30 Uhr gibt es eine Malwerkstatt, die für alle offen steht, die Lust an Kreativität haben. Jeder kann nach seinen Interessen, seiner bevorzugten Maltechnik über, malen, zeichnen und sich mit anderen über Geschaffenes austauschen.

Jeden 1. Donnerstag im Monat von 17.-20.00 Uhr findet eine Polizeisprechstunde statt. Seit Jahren ein gutes Format, dass sich den Befürchtungen, Ängsten und Sorgen der Anwohner annimmt.

Zwei- bis dreimal mal im Jahr machen wir gemeinsame Ausflüge und es finden unterschiedliche Veranstaltungen wie Sommerfest oder Weihnachtsbasar statt.

Der Kieztreff zeichnet sich besonders durch eine lebendige Nachbarschaft und ein multikulturelles, menschliches Miteinander aus. Werden Sie ein Teil davon!

Info/Kontakt:
Martina Sawaneh
E-Mail m.sawaneh[at]sz-s.de, Telefon 0173 58 37 27 3

Gutshaus Lichterfelde, Hindenburgdamm 28, 12203 Berlin:

1999 übernahm das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. (damalig Nachbarschaftsverein Lankwitz e.V.) die Verantwortung für das Gutshaus Lichterfelde und die Kindertagesstätte. Seitdem steht es der generationsübergreifenden und gemeinwesenorientierten Arbeit des sozialen Trägers zur Verfügung. Besonders malerisch im schönen Schlosspark Lichterfelde gelegen, ist das Haus ein Ort für Menschen aller Art, bietet Ruhe, Erholung, Ansprache und Abwechslung.

Das Gutshaus ist montags – freitags, von 9.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Genauso wie im Kieztreffpunkt kann man hier in der Woche frühstücken und am Nachmittag ein Stück selbst gebackenen Kuchen genießen. Auch hier wird die soziale Beratung dienstags, mittwochs und freitags von 14.00 – 16.00 Uhr und auf Anfrage angeboten.

Montags treffen sich malfreudige Damen um gemeinsam ihrem Hobby, dem Malen nach zu gehen. In der Zeit von 9.30 – 12.00 Uhr kann jeder, der Spaß an Kreativität hat, teilnehmen. Von 12.30 -16.30 Uhr treffen sich montags die KartenspielerInnen und spielen Canasta. Abends von 18.30 – 21.00 Uhr bieten die Guttempler (anonyme Alkoholiker) Beratung für Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angehörige an.

Dienstag, von 18.30 – 21.00 Uhr wird Meditation + Stärkung angeboten. Von 17.00 – 18.00 Uhr gibt es eine kostenfreie Rechtsberatung zu den Themen Familienrecht, Asylrecht und Sozialrecht. Termine müssen vorher unter der 84 41 10 40 gemacht werden, was sicherstellt, dass Sie auch wirklich Gehör finden.

Etwa alle 6 Wochen findet dienstags von 18.30 – 20.00 Uhr der Runde Tisch Lichterfelde-West statt. Anwohner, Nachbarn und jeder, der in seinem Umfeld etwas vorschlagen oder verändern möchte, kann an diesem Abend seine Belange und Wünsche vortragen. Der Runde Tisch ermöglicht durch seine SprecherInnen einen kurzen Weg in die Verwaltung und zu den Stadträten des Bezirks. Es konnte schon viel erreicht werden. Die Termine sind auf der Homepage des Stadtteilzentrum zu finden.

Jeden 1. Mittwoch im Monat von 14.30 – 17.30 Uhr treffen sich die Gruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen.  Jeden 1. + 3. Mittwoch im Monat, ab 19.30 Uhr, finden Giras statt.

14-tägig donnerstags, 16.00-18.00 Uhr, bietet sich die kostenfreie Rechtsberatung zu Themen Mietrecht, Arbeitsrecht und allgemeines Zivilrecht an. Auch dafür bitte Termine unter der Nummer 030 84 41 10 40 vereinbaren.

Freitags, von 11.00-13.30 Uhr, treffen sich tanzfreudige Menschen um gemeinsam Kreistänze zu tanzen. Und wie im Kieztreff findet freitags 14.00-17.00 das Sprachcafé statt. Ab 16.00 Uhr gibt es das Elterncafé: Eltern bieten Kaffee und Kuchen an und es gibt ein vielfältiges Angebot für die Kinder. Jeder ist jederzeit herzlich willkommen.

Im Gutshaus Lichterfelde werden über das Jahr vielfältige Veranstaltung, wie zum Beispiel Lesungen, gemeinsame Grillnachmittage, Gesellschaftsspiele oder Vorträge angeboten. Schauen Sie auf unsere Homepage oder kommen Sie im Nachbarschaftscafé vorbei und achten Sie auf die Aushänge.

Am 22.6.19 von 12.00-18.00 Uhr findet in diesem Jahr der 6. Kunstmarkt der Generationen statt. Gleichzeitig feiern wir 20 Jahre Nachbarschaftsarbeit und das Bestehen der Kita Schlosskobolde.

Alle Angebote des Gutshaus Lichterfelde stehen allen Menschen offen. Und wenn Sie kein spezielles Angebot besuchen möchten, im Nachbarschaftscafé ist für jeden Platz.

Info/Kontakt:
Manuela Kolinski
E-Mail kolinski[at]sz-s.de, Telefon 030 84 41 10 40

Integrationsbüro Steglitz, c/o Seniorenzentrum Scheelestraße, Scheelestraße 109/111, 12209 Berlin:

Das Integrationsbüro Steglitz versorgt Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund aus unserem Stadtteil mit Information, Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe in allen Fragen des alltäglichen Lebens. Wir beraten, unterstützen und möchten Perspektiven geben: Wie finde ich Sprachkurse, eine Wohnung und Arbeit? Wie finde ich einen Kita- und Schulplatz? Was brauche ich zum Studium oder zur Ausbildung? Auch Einheimischen steht das Integrationsbüro in allen Frage der Integration offen.

Wir geben Informationen über die Dienstleistungen der Behörden, Unterstützungsangebote für Frauen, Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren und schlicht über das Leben in unserem Stadtteil mit den vielen Angeboten der Initiativen, Vereinen und der Nachbarschaftshäuser.

Info/Kontakt:
Veronika Mampel
Leitung des Integrationsbüros, Nachbarschafts- + generationsübergreifende Arbeit, Koordination Flüchtlingsarbeit + Ehrenamt.
E-Mail: v.mampel[at]sz-s.de, Telefon 0173 2 34 46 44.
Termine nach Vereinbarung integrationsbuero[at]sz-s.de

Kontakt & Terminvereinbarung:
Christiane Butler
E-Mail: butler[at]sz-s.de, Telefon 0172 7 93 36 10

Beratungszeiten:
Mo. + Di., 12.00 – 18.00 Uhr
Mi. + Do., 8.00 – 12.00 Uhr

Wohnungsrecherche – wie geht das?

Eine Wohnung wird gesucht, aber eine zu finden ist nicht sehr leicht. Zu viele Komponenten müssen passen, sehr viele Unterlagen vorgelegt werden, mal abgesehen davon, ob man überhaupt eine findet. Das ist für Einheimische schon nicht leicht. Wie fühlt sich dann ein neuer Mitbürger, der diese Suche beginnt.

Dafür haben wir hier eine Anleitung zusammen gestellt, was man für Unterlagen braucht, was darf eine Wohnung kosten, wie kann ich sinnvoll suchen … und einiges mehr.

Wohnungsrecherche

Vom Geflüchteten zum Helfer für Geflüchtete

Der junge Mann stürmt in mein Büro und füllt innerhalb von Sekunden den ganzen Raum mit seiner Energie. Wir kommen schnell ins Gespräch, in dem wir uns darüber austauschen, was eine positive Ausstrahlung alles bewirken kann. Wir klären ein paar arbeitstechnische Dinge und schon ist er wieder weg. Ich bleibe etwas erstaunt alleine im Büro sitzen, denn ich weiß in Ansätzen, was er in den letzten Jahren hinter sich gebracht hat. Trotzdem hinterlässt mein neuer junge Kollege ein gutes und optimistisches Gefühl bei mir und ich glaube, dass er für seinen Job genau der Richtige ist. Haydarah’s Arbeitsbereich ist die unterstützende Tätigkeit in der Nachbarschaftsarbeit, speziell im Hinblick auf geflüchtete Menschen. Er war selber einer von ihnen und hilft nun bei dem, was ihm selber gelungen ist – der Integration.

Wir treffen uns ein weiteres Mal. Ich möchte es genauer wissen. „Wie ich nach Deutschland gekommen bin? Ganz normal. Wie alle anderen Flüchtlinge mit dem Flugzeug, Bus, Boot, zu Fuß, Zug, etc. … Aber die richtige Herausforderung begann hier in Deutschland, die neue Kultur, Gesellschaft, Sprache, Lebensart … aber mit der Zeit und einiger Mühe wurde alles einfacher.“ sagt er. – Moment. Ich bleibe hartnäckig. So normal kann das nicht gewesen sein bevor das mit der Gesellschaft und Kultur begann. Und dann erzählt er doch von seinem langen Weg hierher. Haydarah ist Syrer und lebte mit seiner Familie in Damaskus. Mit 18 Jahren hätte er zum Militärdienst gemusst und so wurde seine Flucht die einzige Alternative zum Krieg. Die Flucht kostete sehr viel Geld, was zur Folge hatte, dass er sie ohne Begleitung alleine bewältigen musste. Über den Libanon, die Türkei, Griechenland, Makedonien, Serbien, Ungarn und Österreich kam er nach Deutschland, wo er über München nach Berlin kam. Heute sagt er, dass er so eine Flucht nicht noch einmal machen würde. Die meiste Zeit war er auf sich gestellt, erst ab Serbien fand er zwei weitere Männer mit denen er weiterreisen konnte. Die schlimmste Erinnerung hat er an das Boot, dass sie von der Türkei nach Griechenland brachte. Sie mussten stundenlang bewacht darin sitzend aushalten ohne zu wissen, wie es weiter geht.

Ende August 2015 kam er am Ziel an und zum Glück sagten ihm ein paar Leute, wo er die erste Nacht schlafen konnte. Gleich mit dem zweiten Tag begannen seine Erfahrungen mit dem LaGeSo*, das damals wegen der langen Menschenschlangen in aller Munde war. Auch an diesem Tag standen so viele Geflüchtete an, dass er keinen Termin bekommen konnte. Umsonst gewartet und kein Schlafplatz in Sicht. Wieder hatte er Glück und bekam von den Beamten die Adresse vom KiJuNa – Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum im Süden Berlins. Dort kam er mit 14 anderen jungen Männern an, wo sie von Veronika Mampel empfangen wurden. Zwei Nächte konnten sie dort bleiben, dann mussten sie erneut zum LaGeSo. Von den 15 Männern konnten drei in Berlin bleiben und die bekamen Hoteltickets für 50 Tage. So sehr sie auch suchten – kein Hotel nahm sie auf. Sie riefen wieder Veronika Mampel an, die ihnen erlaubte vorerst in einer Einrichtung des Stadtteilzentrum Steglitz e.V. unterzukommen. Auch sie suchte im Folgenden Unterkünfte für die drei jungen Männern, blieb jedoch ebenso erfolglos.

In dieser Zeit standen sie viele Stunden vor dem LaGeSo an. Wenn sie keinen Termin hatten, gingen sie ins KiJuNa um sich die Zeit zu vertreiben. Haydarah erzählt, dass er sich schnell gelangweilt hätte. Im KiJuNa hätte er aber Benni kennengelernt, der dort arbeitete. Mit ihm verstand er sich gut, mit ihm konnte er viel Lachen und fand einen geduldigen Gesprächspartner bei seinen ersten Versuchen sich in Deutsch auszudrücken. Es war ihm von Anfang an klar: Wollte er in diesem Land Fuß fassen, musste er die Sprache so schnell als möglich lernen. Der Kontakt mit Benni brachte ihn zudem auf die Idee Veronika Mampel zu fragen, ob er und seine Mitbewohner nicht ehrenamtlich in KiJuNa helfen könnten. Veronika Mampel leitet die nachbarschaftsübergreifende Arbeit, koordiniert Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit des freien sozialen Trägers und hatte so die Möglichkeit eine ehrenamtliche Beschäftigung für die jungen Männer zu finden. Darüber hinaus bekamen die Drei neben der Beschäftigung Kontakt zu Einheimischen und die Möglichkeit ihre Deutschkenntnisse zu erweitern. Parallel besuchten sie Deutschkurse, die im KiJuNa angeboten wurden.

Nach drei/vier Monaten hatte Haydarah es geschafft: Er bekam die Aufenthaltsgenehmigung und damit die Arbeitserlaubnis in Deutschland. Und schließlich gelang V. Mampel, was tatsächlich sehr schwer ist – sie fand eine Wohnung in die Haydarah alleine einziehen konnte. Dieser ganze Prozess war begleitet von Papieren, die ausgefüllt werden mussten. „Vielen Papieren“, sagt Haydarah, und das ist der einzige Punkt in unserem Gespräch, an dem er etwas klagt. Deutschland, deine Formulare. Die Arbeitserlaubnis ermöglichte einen Job als Küchenhilfe und ein Praktikum in einer Unternehmensberatung. Ausbildung war ebenfalls ein gefasster Plan, der sich aber nicht umsetzen ließ. Nach bestandenem B2 Sprachlehrgang hatte er gerade den C1 Lehrgang begonnen, als wieder Veronika Mampel auf ihn zukam und ihm eine Arbeitsstelle im Stadtteilzentrum anbot.

Ich frage ihn, wo er sich selbst in 10 Jahren sieht. Er lacht mich an und sagt, dass es immer anders kommt als man es plant. Das sei eine seiner großen Erfahrungen der letzten Jahre. In Syrien hatte er nach dem Abitur Wirtschaft und Informatik studiert, aber macht heute etwas ganz anderes. Er lässt es auf sich zukommen, würde aber gerne hier in Deutschland bleiben. Als ich ihn frage, woher er seine positive Ausstrahlung hat, antwortet er, dass er das tatsächlich hier erst gelernt hätte. Wenn man drei Monate täglich 12 Stunden warten muss, lernt man Geduld zu haben und gerade in dieser Zeit hätte er sehr viel darüber gelesen, wie man Emotionen und Gefühle in Griff bekommt. Früher sei er viel aggressiver aufgetreten um Stärke zu zeigen. Es hat sich für ihn aber gezeigt, dass er nichts erreicht, wenn er unangenehm oder fordernd auf andere zugeht. Mit einem Lächeln geht es leichter.

Ich habe meinen jungen Kollegen weitere Male im Rahmen der Arbeit getroffen. Dabei hat er immer gelacht und ist auch für jeden Spaß zu haben. Ich gebe mir dabei keine Mühe für ihn verständlich zu sprechen. Er lacht, wenn er etwas falsch ausspricht, lässt aber keine Ruhe, bis er es dann richtig kann. Nicht leicht für jemanden in dessen Muttersprache es kein Ä, Ö oder Ü gibt. Auch manche Buchstaben sind für ihn schwierig, weil sich der Name Benny genauso wie der Laden Penny anhört. Haydarah ist ein sehr gutes Beispiel für jemanden, der flüchten musste und eine gefährliche Reise hinter sich hat, dessen Familie nach wie vor in einem vor Krieg besetzten Land lebt. Der trotzdem hier angekommen ist, sich integriert hat und nun für andere eine große Unterstützung werden kann. Der Zufall hat ihn das Stadtteilzentrum Steglitz e.V. finden lassen, bei dem er nun einen Beitrag zur Integrationsarbeit des Vereins leisten kann. Besser geht Integration kaum.

Anna Schmidt

 *LaGeSo – Landesamt für Gesundheit und Soziales

Wir suchen: Möbel für eine junge Familie!

Es ist immer eine besondere Freude, wenn es gelingt eine Wohnung für eine junge Familie auf dem Weg zur Integration zu bekommen. Zum ersten Januar sucht das Integrationsbüro deshalb folgende Möbel, damit diese Wohnung schnell eingerichtet und ein gemütliches Zuhause werden kann:

  • 1 Doppelbett
  • 2  Einzelbetten
  • 1 gr Kleiderschrank
  • 2 Kommoden
  • Tisch für 4 – 6 Personen
  • 4-6 Stühle
  • Sofa
  • Wohnzimmertisch
  • Deckenlampen (drei Zimmer, Küche, Flur)
  • Waschmaschine
  • Kühlschrank
  • Geschirr
  • Besteck
  • Töpfe, Pfannen, Back- und Bratformen
  • Bettwäsche, Handtücher
  •  (Fernseher)

Sie können helfen? Dann melden Sie sich bitte bei Sabine Schwingeler, Tel.: 0172 793 36 10 oder Veronika Mampel, Tel.: 0173 234 46 44.

Herzlichen Dank!