Einstieg Deutsch – Erstorientierungskurs für Asylbewerberinnen und Asylbewerber

Freie Kurs-Plätze zum sofortigen Einstieg

Zielgruppe des Erstorientierungskurses sind in erster Linie Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter oder unklarer Bleibeperspektive sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die auf einen Platz im Integrationskurs warten. Die Kurse richten sich an Personen, die nicht mehr der allgemeinen Schulpflicht unterliegen und das Mindestalter von 16 Jahren erreicht haben.

Ziel der Kurse ist es, Asylbewerberinnen und Asylbewerber in den alltäglichen Situationen des Lebens in Deutschland zu unterstützen. Sie erlernen hier die notwendigen Begriffe des Alltags, um die Kommunikation mit Behörden, Ärztinnen und Ärzten, der Nachbarschaft zu erleichtern sowie sich in Alltagssituationen (z.B. Einkauf) mitteilen zu können. Zusätzlich werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, sich in ihrer neuen Wohnumgebung eigenständig zu Recht zu finden und somit am gesellschaftlichen Leben im Rahmen der (gesetzlichen) Möglichkeiten teilnehmen zu können. Der Kurs unterstützt die deutsche Willkommenskultur und stärkt die Kompetenzen der Asylbewerberinnen und Asylbewerber.

Kursinhalte: 

  • Alltag in Deutschland
    Arbeit
    Einkaufen
    Gesundheit / Medizinische Vorsorge
    Kindergarten / Schule
    Mediennutzung in Deutschland
    Orientierung vor Ort / Verkehr / Mobilität
    Sitten und Gebräuche

Lernmaterial erhalten Sie von uns! Die Teilnahme am Kurs ist für Interessenten/innen kostenfrei.

Ab sofort bis 10.11.2017 Montag – Freitag, 10.00 – 13.00 Uhr

Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

David Oesinghaus
Telefon 030 2 83 27 02
Holsteinische Str. 39-40, 12161 Berlin

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


2 Kommentare on “Einstieg Deutsch – Erstorientierungskurs für Asylbewerberinnen und Asylbewerber”

  1. C. Heinemann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Schmidt.

    schön, dass Sie das Thema Sitten und Gebräuche auch in diese Kurse aufgenommen haben, ein für die Integration sehr wichtiger Bereich.

    fIn meinem Bekanntenkreis ist uns über die Jahre (das heißt es betrifft langjährig hier lebende Ausländer, sowohl Christen (Armenier, Grieche) und Moslems (Ägypter)) folgendes verstörende Phänomen aufgefallen. Die Männer erfinden teils Lügengeschichten (Mutter verstorben, Kind krank, Monatskarte verloren, Handy defekt) um von deutschen Beziehungspartnerinnen Geld zu erbitten (angeblicher Flug zur Beerdigung, Krankenbesuch, Neukauf).

    Wir finden dies irritierend. In einem Fall hat der Freund mehrmals seine ältere Freundin darum gebeten, ein Testament in seinem Sinne zu schreiben und Geld anzulegen bzw. hätte er das für sie „gemacht“. (Ungehörig in meinen Augen – hat sie auf mein Anraten auch nicht getan. Die Beziehung konnte man auch nicht als eng bezeichnen).

    Sie können ja in den Kursen mal diskutieren, wie es zu diesem Verhalten der Männer kommt, denn schnell kann es aus solchen Gründen zu schweren Differenzen und Enttäuschungen auf beiden Seiten kommen. Zumal in den Heimatländern dies wohl nicht Usus ist, da die Frauen dort seltener erwerbstätig sind.

    Weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Arbeit.
    Dr. G. C. Heinemann

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    • Sehr geehrter Herr Dr. Heinemann,

      wir danken für ihre Anregung zu unseren Kursinhalten und werden es gerne an die entsprechenden Kursleiter weitergeben.

      Ich welcher Form die Kursleiter ihre, sicherlich bedenkenswerte, Aspekte einbringen, muss ihnen überlassen sein. Wir sind uns sicherlich einig, dass Betrug auf der ganzen Welt nicht zu den gängigen Sitten und Gebräuchen gehört. Sicherlich reizt es in einem reichen Land, wohlhabende Frauen zu erleichtern, was aber nicht ausschließlich auf Männer ausländischer Kulturen reduziert werden kann.

      Durch unsere integrative Arbeit in den Nachbarschaftscafés, dem Integrationsbüro und z.B. dem Konfliktlotsenpool thematisieren wir Sitten und Gebräuche im regen Austausch zwischen den Kulturen. Hier gilt es besonders Frauen aufzuklären und zu stärken.

      Wie gut, dass Sie ihrer Bekannten zur Seite stehen!

      Mit freundlichen Grüßen

      Anna Schmidt für das Team von #steglitzhilft

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